RISIKOHINWEIS
Der Erwerb dieser Vermögensanlagen und Wertpapiere ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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AUSWIRKUNGEN DES CORONA-VIRUS AUF EXPORO

AUSWIRKUNGEN DES CORONA-VIRUS AUF EXPORO

Seit Ausbruch der Corona Pandemie intensivieren wir den ohnehin stetigen Kontakt zu den Projektentwicklern, um etwaige Beeinflussungen auf die Finanzierungsprojekte zu antizipieren. Über diesen intensiven Austausch mit den Projektverantwortlichen hinaus nutzen wir zudem unser Netzwerk zu anderen Akteuren, um uns ein umfassendes Bild zu machen.

Anders als bei unserem Produkt Exporo Bestand, sind wir bei den Finanzierungsprojekten auf Informationen von den jeweils am Projekt beteiligten Parteien angewiesen. Naturgemäß erhalten wir aus diesem Grunde in einigen Fällen kurzfristiger ein Update, während uns die entsprechenden Informationen in anderen Fällen erst zu einem späteren Zeitpunkt zugetragen werden.
Die ersten Rückmeldungen zeigen, dass auf den Baustellen derzeit unverändert gearbeitet wird, wenn auch zum Teil in einer geringeren Geschwindigkeit. Gleichzeitig stellt die Versorgung mit Baustoffen bisher kein Problem dar, da Baustoffhändler momentan dazu übergehen Gewerbekunden präferiert zu beliefern. Im Umgang mit Ämtern zeigt sich eine erkennbar verlangsamte Geschwindigkeit, zum Beispiel bei Grundbuchämtern oder notwendigen Genehmigungen. 

In Abhängigkeit der Dauer der Einschränkungen des öffentlichen Lebens, kann es in einigen Fällen zu Verzögerungen im Projektverlauf kommen, da die eingeplanten Bauzeitenpuffer sich als nicht ausreichend erweisen. Sollten wir hierüber im Zuge unseres intensivierten Monitorings Kenntnis erhalten, werden wir Sie umgehend über ein gesondertes Update zum entsprechenden Projekt in Ihrem Investmentcockpit informieren.

EXPORO FINANZIERUNG

Der Einfluss der Corona-Krise auf unser Produkt Exporo Bestand lässt sich derzeit noch nicht genau abschätzen. Insbesondere durch die hohe Anzahl der wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien (50 % rein wohnwirtschaftlich und 25 % größtenteils wohnwirtschtschaftlich) sowie den Fokus auf Spezialimmobilien (15 % der Assets), wie die Polizei in Hattingen und das Institut in Mannheim, gehen wir derzeit von einem begrenzten Einfluss auf das Gesamtportfolio aus. Wer sein Investment auf ausreichend viele verschiedene Objekte verteilt hat, ist in der Regel gut aufgestellt.

Exporo Bestand hat einen langfristigen Investmentansatz, der in der Regel auf 10 Jahre ausgerichtet ist. Dabei verfolgen wir grundsätzlich eine Philosophie des Miteinanders. Mieter werden nicht kurzfristig ausgenutzt, sondern wir verfolgen eine wertsteigernde Immobilienstrategie, die in der Regel sowohl in der Instandhaltungsplanung als auch in der Mietentwicklung auf diese Laufzeit ausgerichtet ist. Insofern befinden wir uns in ständigem Austausch mit den Mietern und sind auch zu kurzfristigen Zugeständnissen bereit, sofern es zu einer langfristigen, positiven Entwicklung beiträgt. 

Zusätzlich führen wir mit den finanzierenden Banken Gespräche, um auch hier im Zuge der Pandemie einen Schulterschluss zu erzielen, immer mit dem Blick auf die langfristige Sicherung der Investments, mithilfe einer guten Liquiditätslage. So sind für erste Bestandsinvestments Tilgungsstundungen bzw. Aussetzungen für die Darlehensraten besprochen. Auch mit ersten Mietern sind wir zu Mietstundungen im Gespräch, welche nach einer Einzelfallprüfung erfolgen können. Die Mieter sind angehalten Nachweise für den Verdienstausfall zu liefern, um einen Missbrauch auszuschließen. Die Stundungen werden nur auf kurzfristiger Basis (max. 2 Monate) gewährt. Im Zuge der Stundungsvereinbarungen werden zudem auch Ratenzahlungsvereinbarungen für die zunächst gestundeten Mieten geschlossen.

Für folgende Investments (15 von 24) können wir derzeit keine direkten Auswirkungen feststellen, das heißt wir gehen trotz der aktuellen Sachlage von keinen erheblichen Einschränkungen im Zahlungsverhalten der jeweiligen Mieter aus:


EXPORO BESTAND

Sie haben Fragen? Wir stehen Ihnen gerne kostenlos telefonisch zur Verfügung:

040 / 228 686 99 - 0   (Mo - Fr, 9 bis 17 Uhr)

Arbeit im Asset Management:

Die letzten Wochen im Asset Management waren herausfordernd, aber wir sind gut für die Krise gewappnet. Wir sind im direkten Austausch mit Mietern und Dienstleistern und können den normalen Geschäftsbetrieb in dieser außergewöhnlichen Situation sicherstellen. Einzig die vor Ort Besuche bei den Objekten sind reduziert worden, durch digitale Mittel wie Videokonferenzen sind wir dennoch uneingeschränkt handlungs- und entscheidungsfähig.

Am Vahrenwalder Platz
 
Die Hauptnutzungsart der drei Objekte ist Wohnen. Mit dem als Mieter vorhandenen Friseur und der Schülernachhilfe sind Stundungsvereinbarungen getroffen worden, der Anteil der Mietausfälle würde hier bei ca. 10 % liegen. Mit dem Verkäufer wurden umfangreiche Mietgarantien vereinbart. Tendenziell gehen wir von einer leicht reduzierten Ausschüttung im Q2 2020 aus. 

ÜBERSICHT ÜBER DIE BETROFFENEN EINZELINVESTMENTS

Altstadt Ensemble am Dom 

Es bestehen derzeit Stundungsvereinbarungen mit Mietern in Höhe von 5 % der betroffenen Nettokaltmiete. Grundsätzlich liegt im Portfolio ein großer gewerblicher Einzelhandelsanteil vor. Insgesamt könnten bis zu 70 % der Mietzahlungen in diesem Portfolio direkt und indirekt betroffen sein. 

Wir haben mit der finanzierenden Bank eine Stundung der Tilgungs-leistungen vorsorglich vereinbart, um die erhöhte Liquidität für eine mögliche Überbrückung ausbleibender Mietzahlungen zu nutzen. Zusätzlich planen wir die Instandhaltungsrücklage zu erhöhen und einen geringen Betrag an die Anleger auszuschütten: Die Rücklage wird nach einer Erholungsphase wieder ausgeschüttet. 

Ensemble im historischen Stadtkern
 
Das renommierte Hotel Uhle musste aufgrund der in Mecklenburg-Vorpommern getätigten Anordnung den Geschäftsbetrieb einstellen. Wir stehen im Austausch mit dem Hotelbetreiber und haben eine Stundung der Mieten für die Monate April und Mai zugesagt. Gemeinsam mit dem Mieter werden wir hier eine langfristige Lösung erarbeiten. 

Ein weiterer gewerblicher Mieter erhielt von uns ebenso die Zusage einer Mietstundung für April und Mai, sodass der Gesamtanteil der Mieteinbrüche für April und Mai derzeit bei ca. 60 % liegt. Hier haben wir ebenfalls mit der finanzierenden Bank eine Stundung der Tilgungsrate vereinbart und planen eine Reduzierung der Ausschüttung aus dem Q1. Weitere 10 % der Mieteinnahmen sind zudem durch möglicherweise direkt betroffene gewerbliche Mieter zu bezahlen, hier stehen wir im Austausch, sodass die Mieteinnahmen von insgesamt ca. 70 % im Q2 nicht erfolgen könnten. 

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend eine Übersicht der bisher betroffenen Einzelinvestments (Stand 31.03.2020; Sortiert nach Finanzierungszeitpunkt) geben: 

Elbstadt Schiller Center
  

Derzeit liegt uns ein bewilligtes Stundungsgesuch des Mieters Deichmann vor, welcher rund 15 % der Mieteinnahmen des Gesamtobjektes ausmacht. Vorsorglich weiterer Ankündigungen von Gewerbemietern, insbesondere C&A, die ebenso den Geschäftsbetrieb einstellen mussten, würden wir in diesem Portfolio die Ausschüttungsrendite für das Q1 in Höhe von ca. 1,3 % des Anlegerkapitals zurückhalten. Insgesamt ist die Liquiditätslage in diesem Investment hoch, da bereits vorsorglich einer Veränderung von C&A im Gebäude Mittel bereit gehalten werden. 

Um die Liquiditätssicht jedoch Krisenfest abzusichern, werden die geplanten Instandhaltungsmaßnahmen auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert und Vereinbarungen mit direkt betroffenen Mietern getroffen. 

 Ärztehaus Poppenbüttel
 
Durch die Streuung auf verschiedene Ärzte und Gewerbetreibende liegt uns derzeit lediglich durch eine Mietpartei ein Stundungsgesuch vor, welches wir für die Monate April und Mai freigegeben haben. Der Anteil der Mietpartei an der gesamten Miete des Objektes beträgt hierbei 9 %. 

Mitten in Göttingen I
 
Die Mieteinnahmen der Gewerbemieter belaufen sich auf 69 % der Gesamtmiete. Bis zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine Stundungsanfragen der beiden Gewerbemieter vor. Vorsorglich werden wir versuchen mit der finanzierenden Bank eine Stundung der Tilgungsleistungen zu vereinbaren, um die erhöhte Liquidität für einen möglichen Mietausfall zu nutzen. Wir werden zudem einen Teil der Ausschüttung als Rücklage zurückhalten. Nach einer Erholungsphase wird diese wieder ausgeschüttet. 

Nikolai Groner Ensemble 
 
Zum aktuellen Zeitpunkt liegt uns keine Stundungsanfrage der Gewerbemieter vor, die Mietzahlungen wurden in vollem Umfang geleistet. Der Anteil der eventuellen Mietausfälle beträgt 18 % der Gesamtmiete. Der Ankermieter Rossmann hat weiterhin geöffnet und sichert gemeinsam mit den Wohnungsmietern 82 % der Mieteinnahmen.

Stadtteilzentrum Unterbach

Zum aktuellen Zeitpunkt liegt uns von keinem der Gewerbemieter im Objekt ein Stundungsgesuch vor. Von dem verordneten Rahmen der Schließungsverfügung sind derzeit zwei Gewerbemieter (Blumenladen, Kindertagesstätte) direkt betroffen, dies macht einen Anteil von rund 19 % der Mieteinnahmen des Gesamtobjektes aus. Vorsorglich etwaiger zukünftiger Stundungsgesuche, würden wir in diesem Portfolio die Ausschüttungsrendite ggf. zurückhalten. Insgesamt ist die Liquiditätslage dieses Investments hoch, trotzdem werden geplante Instandhaltungsmaßnahmen zunächst auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert, um die Liquidität abzusichern.

Behörde am Schlossplatz
 
Für die Einzelhandelsmieter im Erdgeschoss liegt uns ein Stundungsgesuch der Miete vor. Dies betrifft ca. 35 % der Nettokaltmiete. Mit einem Hauptanteil von über 50 % wird das Amt auch zukünftig seinen Mietzahlungsverpflichtungen nachkommen. . Trotz der vorhandenen Liquiditätspuffer sind wir derzeit auch im Gespräch mit der finanzierenden Bank und werden eine Reduktion der Quartalsausschüttung prüfen, um auch zukünftig die Liquiditätsreserven zu erhalten. 

Kurzfristiger Einfluss: 0 - 10 % der Mieteinnahmen

Kurzfristiger  Einfluss: 0 - 18 % der Mieteinnahmen

Kurzfristiger Einfluss: Noch nicht absehbar

Kurzfristiger Einfluss: 0 - 10 % der Mieteinnahmen

Kurzfristiger Einfluss: 0 - 35 % der Mieteinnahmen

Kurzfristiger Einfluss: 0 - 19 % der Mieteinnahmen

Kurzfristiger Einfluss: 0 - 70 % der Mieteinnahmen

Kurzfristiger Einfluss: 0 - 70 % der Mieteinnahmen

Kurzfristiger Einfluss: 0 - 80 % der Mieteinnahmen


  • Mitten in Hannover (Mietgarantie / geringer Gewerbeanteil)

  • Villa Berlin (Gewerblich, nicht unmittelbar betroffen) 

  • Kita Winterhude (Derzeit keine Auswirkungen)

  • Betreutes Wohnen Hürth (Geringer Gewerbeanteil von ca. 10 %) 

  • Institut Mannheim (Öffentliches Institut)

  • Gründerzeitportfolio (Reines Wohnportfolio) 

  • Polizei Hattingen (Staatlicher Mieter)

  • Modern Office Munich (Bonitätsstarker Hauptmieter, Büro)

  • Apartments am Markt (Reine Wohnraumvermietung)

  • Am Holstenplatz (Weiterhin guter Mietermix; Retail weiterhin geöffnet)

  • Wohntrio Berlin-Hannover (Wohnraumvermietung)

  • Büropark an der deutschen Börse Eschborn (Medizinischer Hauptmieter, Büro)

  • An der Kö (Gewerbe weiterhin in Betrieb, Wohnraummieter)

  • Sozialrathaus Frankfurt (Ankermieter Sozialamt Frankfurt, kein direkt betroffener Mieter)

  • Ensemble an der Luther-Universität (Wohnportfolio)